Kreuzweg in der Pauluskirche

Michelle Brocks: „Ostern ist für mich Hoffnung in der Liebe.“

Aurelia Darwitz: „Ostern ist für mich Auferstehung und Licht.“

 „Mein Kreuz steht als Symbol für alle Leute, die trotz ihrer Probleme immer noch aufrecht stehen“, erzählt Titus Rieger. „Es soll Menschen helfen, zum Beispiel Streit zu verarbeiten.“ Mit Feuer hat der 14-Jährige das Stück Holz bearbeitet. Ein schwarzer Stein steckt am Boden, die Ende sind grün mit Hoffnung verziert. Eins von 31 Kreuzen, die ab sofort in der Pauluskirche zu sehen sind. 31 Jugendliche haben sie im Konfirmanden-Unterricht der Evangelischen Stadt-Kirchengemeinde entworfen. Ihr Thema kurz vor Ostern: Tod und Auferstehung. Ihre Gedanken dazu haben aufgeschrieben oder in Gebete verfasst. Als Kreuzweg kann man sie auf sich wirken lassen und nachsprechen. Streit mit den Eltern, Liebeskummer, das allseits gegenwärtige Thema Corona – das und noch haben die Mädchen und Jungs in ihren Kunstwerken verarbeitet. Auch die eigene Lebensgeschichte haben manche eingebaut: Ein junger Musiker hat sein Kreuz aus Lego und den Stöcken seines Schlagzeugs gebastelt.

„Wir basteln diese Kreuze jedes Jahr ...

Titus Rieger: „Ostern ist für mich eine Zeit der Zusammenkunft.“

Leonie Schuster: „Ostern ist für mich eine Verbindung mit einer besonderen Person.“

... und ich staune immer über die Ergebnisse – aber dieses Jahr ist nochmal besonders“, erzählt Pfarrerin Daniela Kirschkowski, die den Konfirmanden-Jahrgang an der Pauluskirche begleitet. „Der Kurs läuft seit Oktober online per Zoom. Also saßen die Konfis dieses Jahr alleine vor der Aufgabe – normalerweise ist das ein Nachmittag in der Gruppe.“ Was ist Tod? Was ist Auferstehung? Über den Bildschirm haben sich die Jugendlichen darüber ausgetauscht, sich danach einzeln Material in der Kirche abgeholt oder sich von überall zusammengesucht.  Via App ging es in Form einer Rallye über den evangelischen Friedhof mit seinem Trauerparcours. „Tod, Trauer und Auferstehung – das sind keine Themen, die man mit dem Kopf bearbeitet. Das braucht Platz für Bauch und Herz“, beschreibt die Pfarrerin die Schwierigkeit des Konfirmanden-Unterrichts in der Corona-Zeit. „Ich freue mich, dass wir zum Fest der Auferstehung diese Herzens-Ergebnisse der Jugendlichen zeigen können, wo wir uns doch sonst kaum begegnen können.“ Dass Christinnen und Christen trotz der angespannten Lage die Hoffnung nicht aufgeben, formuliert unter anderem die Konfirmandin Leonie Schuster in ihrem Gebet: „Gott, Du bist wie ein Hirte, der uns alle beschützt.“ 

Zu sehen ist die Ausstellung ab sofort bis Ende April zu allen Öffnungszeiten der Offenen Kirche und während der Gottesdienstzeiten. Interessierten öffnet Pfarrerin Daniela Kirschkowski, Tel. 2022660, auf Wunsch auch darüber hinaus die Türen für Einzelbesichtigungen.

Kirchen, Pfarrerinnen und Pfarrer 

Bezirk Dreifaltigkeit, Brassertstraße 40-42, 45768 Marl

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Bezirk Paulus, Römerstraße 57, 45772 Marl

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Gemeindebüro für die esm

Römerstraße 57
45772 Marl
Tel. 02365 - 96 03 0
E-mail: re-kg-marl-stadt-kirchengemeindedontospamme@gowaway.ekvw.de

Öffnungzeiten:

  • Mo., Di., Do. u. Fr.: 
    09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • Mi.:
    15.30 Uhr bis 17.30 Uhr

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