Historischer Moment mit Gänsehauteffekt

Schlüsselübergabe an die Kirchen im Marler Stern

Gemeinsam an den Start: Hubert Schulte-Kemper und der Vorsitzende der Eigentümer-Gemeinschaft Karl Beste überreichen den symbolischen Schlüssel an die christlichen Kirchen in Marl.

Fast 300 Menschen erlebten den ersten Gottesdienst im Marler Stern mit. Weitere sollen folgen.

Die Ökumene in Marl schlägt ein neues Kapitel in ihrer Geschichte auf: Vor rund 300 Gottesdienstbesuchern nahmen Vertreterinnen und Vertreter der christlichen Kirchen in Marl am Buß- und Bettag die Schlüssel für den künftigen Kirchenpavillon im Marler Stern entgegen. Kostenlos können die Evangelischen Stadtkirchengemeinde Marl, die katholische Gemeinden Heilige Edtith Stein und St. Franziskus sowie die freikirchliche Gemeinde der Friedenskirche künftig das Ladenlokal am Eingang Rathausplatz nutzen. Eine ökumenische Arbeitsgruppe erstellt dafür zur Zeit ein Konzept. Noch vor Weihnachten soll das Projekt an den Start gehen.

Einstimmige Begeisterung bei der ersten Besichtigung des neuen Pavillons: "Ein toller Raum!"

Zu verdanken haben die Christen diese Chance für ein völlig neues Kirchen-Konzept dem neuen Hauptanteilseigner des Marler Sterns Hubert Schulte-Kemper. Für ihn geht ein seit 1985 gehegter Traum in Erfüllung: "Kirche muss dort die Frohe Botschaft verkünden, wo die Menschen leben", erklärte er zur feierlichen Schlüsselübergabe - für ihn selbst ein historischer Moment "mit Gänsehaut-Effekt".

Die Frage "Was tue ich am liebsten mit meinen Händen?" beantworteten die Kinder des Kindergartens Marlino.

Ein Effekt, den auch die Gottesdienst-Besucherinnen und Besucher teilten und eine Stimmung, die sich durch den gesamten Marler Stern trug: Neben den unverhofft vielen Teilnehmern, die sich inmitten der Einkaufsstraße die Hände reichten, miteinander sangen und beteten, blieben immer wieder weitere Menschen stehen, lauschten spontan dem Gesang des Werkschores, stimmten mit ein bei Klavier und Klarinette, staunten auch von der oberen Etage über die Werke des Kindergartens Marlino, der mit dabei war, und schauten staunend auf ihre Hände. Ein passendes Thema nämlich stand über dem Gottesdienst: "Hände reichen". Und die vielen Ideen, die dazu erzählt und gesammelt wurden, machten das Motto der Ökumene in Marl nochmal deutlich: Jetzt wird nochmal neu angepackt. Gemeinsam und mittendrin.

Texte und Bilder: Pfarrerin Daniela Kirschkowski

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